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Biographie

Dieter Hallervorden

Foto: Thomas KirokGeboren 1935 in Dessau/Sachsen-Anhalt, studierte Dieter Hallervorden Romanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften. Daneben gilt sein besonderes Interesse dem politischen Journalismus und Kabarett.

Mit 22 Jahren verließ er die damalige DDR, nahm Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig und bekam sein erstes Theaterengagement an der Westberliner „Tribüne". Als Autor und Schauspieler gründete er 1960 das satirische Kabarett DIE WÜHLMÄUSE, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist.

 

1968 entdeckte ihn das Fernsehen. In dem berühmten TV-Film DAS MILLIONENSPIEL (Wolfgang Menge) spielt er einen eiskalten Killer, in dem Psycho-Thriller DER SPRINGTEUFEL einen manischen Tramper.

Dem breiten Publikum wurde Dieter Hallervorden als Komiker bekannt durch die satirische NDR-Reihe ABRAMAKABRA; durch GRAND-GALA  -  3 x KLINGELN (ZDF) und die SDR-Slapstick-Serie NONSTOP NONSENS, die bis heute zu seinen größten Fernseherfolgen zählt.  NONSTOP NONSENS war gleichzeitig die Geburtsstunde seiner Slapstickfigur "Didi". Danach entstanden 26 Folgen DIE NERVENSÄGE (ZDF 1985), 10 Didi-Shows und 10 Kino-Filme. U. a.: ALLES IM EIMER (1981), DER SCHNÜFFLER (1983), DER DOPPELGÄNGER (1984), DIDI UND DIE RACHE DER ENTERBTEN (1985), DER EXPERTE (1988), BEI MIR LIEGEN SIE RICHTIG (1990). ALLES LÜGE (1992).

Im Januar 1992 kehrte Dieter Hallervorden zu seinen Wurzeln, dem politischen Kabarett, zurück. Er gründet die Filmgesellschaft "HALLiWOOD" und produziert 21 Sendungen des zeitkritischen Magazins SPOTTSCHAU für SAT 1. Nach zwei Jahren SAT 1 war Hallervorden wieder in der ARD zu sehen. Im Dezember 1994 startete er mit dem SFB die Satire-Serie HALLERVORDENS SPOTT-LIGHT im Ersten. Es folgten weitere 5 Staffeln SPOTT-LIGHT mit gleichbleibend guten Einschaltquoten. Nach 75 Folgen nahm Hallervorden von SPOTT-LIGHT eine Aus-Zeit und produzierte 12 Folgen einer grotesken Familienserie ohne Familie: "ZEBRALLA!".

Im Juni 2001 rief er das 1. Berliner Kleinkunstfestival ins Leben, das inzwischen zur Tradition geworden ist und live vom Fernsehen übertragen wird. Im Oktober 2001 startete er – nach 33 Jahren –  sein 2. Solo-Programm: "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt". Im Januar 2003 ging "Hallervordens Spott-Light" in der nunmehr bereits 8. Staffel mit 12 neuen Folgen in der ARD auf Sendung. Im März 2004 produzierte er in Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater Dessau ein Theaterstück mit dem Titel "Dinner für Spinner".

Wer Hallervordens Berufsweg verfolgt hat, der weiß: er liebt die Abwechslung. So stand er ab Juli 2004 zum ersten Mal in einem weitgehend musikalischen Programm als Solist auf der Bühne – gemeinsam mit dem Kai Rautenberg-Sextett. Der Titel des Programms: "Mit dem Gesicht ...", Untertitel: Taktvolle Bekenntnisse.

Und da man mit 70! immer noch Träume hat, gab es aus gegebenem Anlaß eine große Geburtstagsgala am 8. September 2005, 20.15 h in der ARD.

Und wer Dieter Hallervorden nicht nur im Fernsehen und auf der Bühne erleben will, sondern auch als Autor, kann die schönsten, witzigsten und besten Erinnerungen, Höhepunkte und Pannen aus Hallervordens facettenreichem Leben nachlesen in der ersten Dieter-Hallervorden-Autobiographie „Wer immer schmunzelnd sich bemüht...“, die zu seinem 70. Geburtstag erschienen ist und binnen kurzem in der Hitliste des "Spiegels" auftauchte....

2007 präsentierte das Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ in Koproduktion mit dem Anhaltischen Theater Dessau die Kriminalkomödie von Francis Veber „Die Nervensäge“ als deutsche Erstaufführung, in der er die Titelrolle spielte und für die Übersetzung verantwortlich zeichnete. Seit 2007 ist er auch Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Dessau.

Zur Zeit ist Dieter Hallervorden mit seinem aktuellen Programm „Stationen eines Komödianten“ zu sehen, das anlässlich seines 50-jährigen Bühnenjubiläums entstand. Mit diesem Programm serviert Hallervorden ein reichhaltiges Unterhaltungsmenü – bestehend aus den Höhepunkten einer Bühnenkarriere – fein gewürzt mit Novitäten.

Und gerade überrascht er die Branche neu:

Während manche in seinem Alter kleine Segelboote in Weinflaschen stopfen, stellt Dieter Hallervorden sich einer ganz anderen Herausforderung: Im September 09 erweckt er das traditionsreiche berliner Schlosspark Theater aus dem Dornröschenschlaf. In einer Zeit, in der viele Theater geschlossen werden, beweist er Mut zum Risiko und eröffnet einen alten Musentempel neu – und zwar ohne Subventionen.

Und augenzwinkernd sagt er: „Ich habe das Schlosspark Theater übernommen, damit meine Erben später mal nicht zu hohe Dankesverpflichtungen haben….“

Foto: Thomas Kirok

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